Viadukt – Weblog

ein selbstorganisatorischer lernort für den sekundarbereich in heidelberg

aktuell

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12.3.08
veranstaltung hd: dai

Mittwoch, 12. März, 20:00 Uhr
Wolfgang Bergmann
Zwischen Allmachtsphantasien und Impulsivität – Warum Jungen in der Schule scheitern und Bindung suchen
In der Reihe: Schule neu denken!
Vortrag
DAI – Großer Saal
Karte reservieren

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23.02.2008
zum ZEIT- Artikel vom 31.1.08: »Hauptschüler beißen nicht« Gegen die Fusion von Haupt- und Realschulen in Schleswig-Holstein formiert sich Widerstand. - Von Tina Rohowski
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Viadukt-Kommentar:

…das alte Wissen von den vielen Wegen!

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Wieso bitte, streiten alle um ein angeblich flächendeckend so- oder soviel-gliedrig unbedingt erforderliches bzw. ausschließlich so mögliches staatliches – und in der Folge entsprechend auch privates – Schulsystem?

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Wissen wir alle nicht mehr um die sprichwörtlich vielen Wege, die selbst nach Rom führen?!

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Wichtig ist doch allein eine Standardisierung der erzielbaren Abschlüsse, wie vieler auch immer – bzw. die Standardisierung so oder so zugeschnittener Wissens- & Fertigkeiten-Levels in so oder so stufbarer Abfolge!

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Die Wege zu diesen Abschlüssen und Levels könnten und sollten so viele sein, wie es Schulgemeinschaften mit dem Willen zu diesen oder jenen Besonderheiten gibt – ganz gleich, ob diese staatlich oder privat vorgehalten werden. Sie könnten vollständig dem jeweiligen lokalen und regionalen Wettbewerb überlassen bleiben.

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Ausschließlich die jeweilige Schulgemeinschaft sollte im Rahmen der Mittel, zu denen ihre Schülerzahlen die staatlichen Stellen verpflichten, entscheiden dürfen, ob ihr Lernangebot weiterhin in traditioinellen Regelschulbahnen, also u.a. als Hauptschul-, Realschul- oder Gymnasialangebot organisiert sein soll (völlig ok!) – oder ob sie neue Wege wählen will in der Nachfolge oder gar Überflügelung der faszinierenden Ausnahme-Beispiele, die dankenswerter Weise mittlerweile excistieren!

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Keine Schulgemeinschaft sollte über ihre Wege mit irgendwelchen Schulaufsichtsbehörden – auch mit keinen Verbänden welcher Revierverteidigungstradition auch immer (!) – zu feilschen haben.
Sie muss in dergleichen endlich autonom werden dürfen! Staatliche Eingriffe und Zwangs-Vorgaben sind doch sinnvoller Weise nur und erst dann erforderlich, wenn Schülerzahlen und Abschluss-Qualitäten wie -Quantitäten unterdurchschnittlich würden!

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Wo die Freiheit der Wege bei jeweils klar umrissenen Level-Vorgaben besteht und staatliche wie private Schulen prinzipiell gleichberechtigt angemessen tragfähige öffentliche Gelder gemäß ihren Schülerzahlen erhalten, wird das Nachfrageverhalten aller Beteiligten ganz von allein für hohe Qualitätsstandards sorgen – in entsprechend sich verändernden oder eben konkurrierend sich neu etablierenden Schulangeboten!

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Im übrigen ermöglichte die hier reklamierte Freiheit der Wege einen erheblich flexibleren und damit effektiveren Einsatz verfügbarer Gelder – anstelle des Gebetsmühlenrufs nach kleineren Klassen, mehr Lehrern, weniger Stundenausfall und dergleichen mehr!

„Raum und Zeit des Lernens neu vermessen“ (wie der Bildungskolumnist dieser Zeitung Reinhard Kahl es etwa mit Blick auf die Bodenseeschule formuliert) hieße ja wohl zuallererst auch, das verfügbare Geld anders und effektiver ausgeben als im Rahmen unserer Traditionssysteme immer nur möglich.

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Staatliche Stellen im Bereich der Schulentwicklung und -Aufsicht sollten sich endlich vor allem anderen als Dienstleister begreifen, denn als Dammbauer. Sie sollten ihre Aktivitäten auf dem Feld verfügbarer Datenbanken, Bildungs- und Erwerbstätigkeits-Netzwerke und sonstiger Lernmittel ausweiten und so als Impulsgeber mit unverzichtbaren Hilfs-Funktionen wirken. Nur deren Qualität wird für ihren u.U. zu erhoffenden produktiven Einfluss quasi von allein sorgen können.

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Die ewige Diskussion um diese oder jene Schranken, ohne die es keine Qualität gäbe, ist einer demokratischen Gesellschaft von Menschen mit immer anspruchsvolleren Tätigkeitsfeldern unwürdig und hält alles nur bis zum St. Nimmerleinstag in der gegenwärtigen Sackgasse!
Lernen ist, das sagen uns nicht zuletzt die Hirnforscher unserer Tage, ein systemischer, also innengesteuerter Vorgang in Wechselwirkung mit einer so oder so anregenden oder eben nicht anregenden Umwelt.

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Wie Lernumwelten so gestaltet sein können, dass nicht Müdigkeit und Überdruss einen großen Teil der Ausbeute ausmachen, sondern Eifer und Neugier, die sich weitreichenden Selbststeuerungsmöglichkeiten verdanken, haben nicht eben wenige Schulen mit phänomenalen Gemeinschafts-Konzepten mittlerweile fraglos, ja faszinierend unter Beweis gestellt. Der Gebetsmühlenverweis auf niveaulose Gesamtschulerfahrungen sollte deshalb endlich verstummen!

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Niemand sollte hierzulande länger ignorieren, was der Film des Bildungskolumnisten dieser Zeitung „Treibhäuser der Zukunft – Wie in Deutschland Schulen gelingen“ ISBN 3-407-85830-2 für 29 EUR, gefördert vom BuMi für Bildung und Forschung aufs Eindrücklichste an Möglichkeiten aufzeigt!

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- Und das für Kinder aller Begabungsniveaus wie Handicaps!!!

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Er sei allen Bedenkenträger/inne/n überaus eindringlich ans Herz gelegt!

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Gabriele Weis, Heidelberg

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23.02.2008
Pressemitteilung des VDR zu den Plänen des KuMi BW, eine verstärkte Kooperation von Hauptschulen & Realschulen betreffend
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Viadukt-M@il-Reaktion darauf:
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Sehr geehrter Herr Labahn,

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sind Sie und Ihr Verband tatsächlich der Auffassung, die eben einmal mehr geäußerte Verbands-Einräumung besitze ein ein auch nur halbwegs tragfähiges Fundament:

„Verbundsysteme in struktur- und bevölkerungsschwachen Regionen (könnten durchaus) eine tragbare Kompromisslösung in engen Grenzen sein“?

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So jedenfalls formulieren Sie es in Ihrer Pressemeldung von heute (http://bildungsklick.de/pm/58591/was-sich-bewaehrt-hat-soll-man-nicht-aendern/).

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Wie können Sie nur Leistungsmodelle wie das der Bodenseeschule beispielsweise mit einem solchen Diktum implizit zu einem Notnagel einzig denkbar für strukturschwache Regionen erklären!

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Warum heißt „engere Kooperation von Haupt- & Realschule“ für Sie wie möglichewrweise auch für das Ministerium, das solche Pläne verfolgt, nichts als eine absolut unhinterfragte Beibehaltung bisheriger Regelschulstrukturen?

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Warum überdies begreifen Sie „Kooperation“, gemeinsames Lernen per se als unvermeidlich niveauabsenkende Zusammenlegung? Sie berufen sich auf sattsam bekannte schlechte Erfahrungen, ok. Sie gibt es.

Aber diskreditieren diese denn von vorn herein Kooperationsmodelle, wie sie inzwischen schließlich auch vorliegen und mit immens faszinierenden Erfahrungen aufzuwarten wissen?

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Was soll eine derartige Ignoranz? Wo bleibt der Aufbruch ins Zeitgemäß Zukunftsoffene? Wo die Lernfähigkeit ja die ureigene Lernlust derer, denen es ja qua Beruf ums Lernen, um ständige Lernoptimierungen für ihrer Schüler/innen gehen sollte, um Lernfreude statt Überdruss und Ausweichverhalten!

Hätte sich Bisheriges tatsächlich so bewährt, wie Ihr Verband es wieder und wieder beschwört, woher kommen dann die vielen rundum ermüdeten Schüler, Eltern und Lehrer in unseren Arztpraxen?

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Warum nur verfängt sich Ihr Verband für sich selbst wie für seine Mitglieder in wenig phantasievollen Existenzängsten, wo es doch um Bewährtem wie Neuem gegenüber gleich grundlegend offene Gestaltungsfreude zugunsten eines allseits produktiven und damit notwendigerweise auch vielfältig flexiblen Lernangebots zu gehen hätte?!

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In Öffnung, Entwicklung, Veränderung, die verschiedensten Bedürfnisse einbeziehender Gestaltung ein ´Kapputtmachen´ zu sehen - darin kann ja doch wohl nicht die zentrale Lebensweisheit liegen, aus der heraus wir Lehrer unseren Schüler/innen gegenübertreten!

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Reinhard Kahls DVD-Dokumentation „Treibhäuser der Zukunft - Wie Schulen gelingen“, ISBN 3-407-85830-2 für 29 €, gefördert vom BuMi für Bildung und Forschung sei Ihnen aufs Dringlichste ans Herz gelegt!

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Einigermaßen konsternierte Grüße

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Gabriele Weis

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21.2.08

Pressemitteilung des KuMi BW Konzept zum gemeinsamen Unterricht für Haupt- und Realschüler in den Klassen 5 und 6 vorgestellt – Ausschreibung der Modellversuche beginnt im Mai / Start im Schuljahr 2009/10

 

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23.02.2008

Viadukt-Leserbrief zum Spiegel-Artikel Schul-Erkenntnisse: Besser lernen ohne Hausaufgaben

Wirkliche Bewegung kommt in das sich ins immer Unerquicklichere entwickelnde Hausaufgaben-Szenarium nur, wenn sich entweder die Schulaufsichts-Behörden ein kräftiges Stück weit ihrer Blockade-Macht allem Schulorganisatorisch-Innovativen gegenüber entäußerten (was zumindest in Baden-Württemberg beispielsweise kaum abzusehen ist) - oder aber wenn sich innovative Schulergänzungs-Einrichtungen anheischig machten, wenigstens im Bereich der außerunterrichtlichen nachmittäglichen Lernfelder gemeinschaftlich zu nutzende Lernorte voller Anregungen bereitzustellen, an denen so etwas wie Lernüberdruss zum Fremdwort würde. Ein Heidelberger Projekt für den Rhein-Neckar-Raum versucht dergleichen gerade: ´viadukt – haus der möglichkeiten´ nennt es sich.

Gabriele Weis, Gymnasiallehrerin & Konzeptionistin

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23.02.2008

RNZ-Blog-Beitrag zu „Fässer füllen oder Fackeln entzünden?“

20.2.08
veranstaltung hd: dai

Mittwoch 20 Februar 2008 20:00
Reinhard Kahl
Fässer füllen oder Fackeln entzünden? In der Reihe: Schule neu denken!
Vortrag
DAI – Großer Saal Karte reservieren

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14.2.08
veranstaltung hd: dai
Donnerstag 14 Februar 2008 20:00
Treibhäuser der Zukunft
Ein Film von Reinhard Kahl
In der Reihe: Schule neu denken!
Film & Diskussion
Wie in Deutschland Schulen gelingen

DAI – Großer Saal Karte reservieren

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12.2.08

viadukt – haus der möglichkeiten hd ist jetzt gelistet bei:

startupwiki.org

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11.2.08

das viadukt-projekt ´haus der möglichkeiten heidelberg´ist bei spendenportal.de registriert

/ projektinfo-seite dort: > ´suche´ > ´heidelberg´:

>klick!>via-du-kto2.gif

ganz einfach via spenden-button auf der projektpage!

 

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